Deliver to the promise

Leuchtturm zu sein, vor allem in stürmischen Zeiten, ist keine einfache Herausforderung. Ich glaube, jeder unserer Leser wird dieser Aussage zustimmen.

Wie schon einmal auf diesen Seiten dargestellt, erfordert die aktive Kommunikation eines erbrachten Mehrwertes eine professionelle Herangehensweise, damit Inhalt und Form für die jeweiligen Ziel-Empfänger oder Empfängerkreise verständlich und vor allem auch zugänglich sind.

Nun entsteht dabei das Risiko, den Fokus der Aufmerksamkeit zu stark zu verschieben! Denn reines Marketing oder vereinzelte Kampagnen zu betreiben kann sogar kontraproduktiv sein.
Es ist für die IT wichtig, sich mit der eigenen Identität, mit dem Auftrag und mit der tatsächlichen Service-Erbringung auseinander zu setzen. Entspricht das kommunizierte Leistungsversprechen nicht den tatsächlich gelieferten Leistungen und deren Qualität, ist der Anspruch Leuchtturm zu sein, gar nicht mehr umsetzbar. Denn die Glaubwürdigkeit der IT wird somit auf lange Sicht in Frage gestellt.

Der erste wichtige Schritt für die Neuerfindung und Neupositionierung der IT liegt also nicht in reinen (und oft leider reaktiven) Kommunikationsmassnahmen, sondern in der Definition und Erbringung der geforderten Services bzw. Leistungen und in der Beantwortung der Fragen zur jeweiligen Identität.

Diese Gedanken haben wir u.a. in unserem Paper zu IT Marketing und Kommunikation niedergeschrieben, das auf der Beck et al. Services Website zum Download verfügbar ist.

Ich wünsche viel Spass beim Lesen und freue mich auf Ihr Feedback.


Autor: Antonino Spadaro  Antonino  The Gap between IT & Business  22.8.2009


1 Kommentare

  • 1. Michal Broska  |  01.09.2009 22:56:48

    Hallo Antonino,

    sehr schön! Es freut mich, dass Ihr das Thema IT Marketing vertieft habt. Ich erinnere mich an einen Satz, den ich an der BeaS-Bar vor mehreren Jahren nach einer misslungenen Präsentation einer Applikation hörte: "Soisses, wenn IT-ler Marketing machen". Und ich denke, dass es tatsächlich am schwierigsten ist, die Persönlichkeit des "IT-lers" zu ueberzeugen, dass er seine wertvolle Leistung vermarkten soll. Denn die IT ist ein Wettbewerbsfaktor, kein "nice-to-have" mehr.

    Meine jüngste Erfahrung im Kundenumfeld zeigt, dass im Verlauf einer Servicedefinition bei einem großen Kunden, ein Umdenken unter den IT-lern stattfinden kann. Es ist jedoch wichtig, gerade ihnen den Gedanken sich selbst zu vermarkten gut zu verkaufen: sozusagen den Benefit aus Sicht des IT-lers. Das braucht seine Zeit, viele Meetings und vor allem die ersten Ergebnisse.

    Gruesse

    MB

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